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Einleitung zur CD-ROM-Ausgabe 2003 (Lucia Luidold und Ulrike Kammerhofer-Aggermann)

1. Bräuche – wozu?

Sitten, Bräuche und Rituale üben eine große Faszination auf Menschen aus. Sie regeln die Kommunikation, rufen Erinnerungen an Lebensetappen und Menschen wach, sie schaffen Wärme und Heimat und machen Zeit und Jahreszeit fassbar. Menschen wollen Zeichen setzen, „aus der Tradition heraus leben“ und „ihre Überlieferungen weitertragen“. Andere setzen bewusst neue Zeichen, wollen alles ganz anders machen, sie kramen im Formen- und Symbolschatz der Geschichte sowie der Kulturen und entwickeln ein neues „Feeling“.

Menschen schaffen Bräuche, weil sie diese brauchen – wie der Name schon sagt! Bräuche sind und waren für die Menschen Ausdruck ihres Weltbildes, ihres Selbstverständnisses, ihrer örtlichen, regionalen und gesellschaftlichen Zugehörigkeit. Sie zeigen Werte und Normen auf und entstehen aus dem jeweiligen Handlungsrahmen für den Umgang mit Umwelt, Religion und Gemeinschaft. Sie sind ritualisierte Handlungsanleitungen für die alltägliche Kommunikation, für die Hervorhebung und Ausgestaltung von Festen, die das „richtige“ Verhalten für spezielle Situationen zeigen und allseits bekannte Symbole dafür vorgeben. So erleichtern sie – wie eine zusätzliche nonverbale Sprache – den Umgang mit den Mitmenschen.

2. Kultur – Erschaffung und Erkenntnis des Weltbildes

Kultur – nämlich die Erschaffung bzw. Erkenntnis eines Weltbildes, einer höheren Ordnung und einer Erinnerungskultur – gehört mit zu den wesentlichen Bedingtheiten des Menschen. Zu diesem „ganzheitlichen Handlungsmuster“ (Ina-Maria Greverus) gehört die Strukturierung und Gestaltung des eigenen Lebenslaufes, der Wohnumwelt sowie des Jahresablaufes durch Zeichen, Rituale und Bräuche. In diesem Handlungsmuster ist auch das Bedürfnis nach Religion, nach höherer Einbindung enthalten.

Die großen Religionsgemeinschaften bestimmen darüber hinaus zusätzlich das Denken und Handeln. Sie sind für die Entstehung von Lebensphilosophien und Staatssystemen ebenso mitverantwortlich wie für alltägliche Handlungen (so grüßen wir zum Beispiel mit „Grüß Gott!“) und hinterlassen auch in säkularisierten Gesellschaften ihre Spuren. Viele verschiedene Lebensentwürfe und Handlungsmuster stehen neben- und gegeneinander. Sie alle sind für unterschiedliche menschliche Gemeinschaften Lebensbegleiter und Orientierungshilfen, die den Sinn des Lebens aus der Gemeinschaft heraus fassbar machen. So sagte auch Rolf Studer (2003): „Es spielt keine Rolle, wo man lebt, solange man fähig ist zu lieben – das ist die Heimat, nach der wir uns sehnen, und wer sie gefunden hat, ist mit sich und seinem Leben zufrieden.“

3. Regionale Bräuche – europäische Netzwerke

Die zweite CD-ROM „Vom Frühling bis zum Herbst“ der Reihe „Bräuche im Salzburger Land“ zeigt den Umgang mit den Religionen, mit Freizeitgestaltung und Festen und den Sehnsüchten nach „besseren Welten“. Kult und Brauch, Event und Klischee ebenso wie wechselnde Moden werden in den Texten von zahlreichen Fotos, Audios und Videos begleitet. Erforschen Sie die Welt der Bräuche als Netzwerk in Europa mit Highlights aus Bayern und Salzburg.

Die meisten unserer Bräuche, wiewohl sie heute als „lokale oder regionale Eigenheiten“ gelten, sind über Jahrhunderte aus europäischen Kulturkontakten und Geistesströmungen entstanden und haben erst auf dieser gleichsam internationalen Basis eine regionale Ausprägung erhalten. Erst das 20. Jahrhundert mit seinem Willen zu historischer Anbindung und Bewahrung von Traditionen hat diese Bräuche weitgehend stilisiert und regionalisiert. Daher finden sich auch in den meisten Beiträgen dieser CD-ROM-Reihe Ausblicke auf größere europäische Zusammenhänge.

Wiewohl im Titel und im inhaltlichen Zugang „Bräuche im Salzburger Land“ den Ausgangspunkt der Untersuchungen bilden, zeigen die Beiträge über regionale und zeitspezifische Entwicklungen hinausgehende europäische Kulturentwicklungen auf. Die CD-ROM-Reihe „Bräuche im Salzburger Land“ ist trotz der Akzentuierung der kulturellen Tradition im Salzburger Raum sowohl in Österreich als auch in den angrenzenden alpinen Nachbarländern einsetzbar.

4. Das unbekannte „Eigene“

Obwohl wir mit dieser CD-ROM-Reihe „Bräuche im Salzburger Land“ beim „Eigenen“ und „Bekannten“ begonnen haben, ist viel Neues und Ungeahntes auf der Suche nach den Hintergründen unserer Bräuche entstanden. Es heißt, dass das Erkunden des Unbekannten ein Verlassen des Bekannten voraussetzt und immer auch, aus der Erfahrung des Unbekannten heraus, ein besseres Verständnis des Bekannten mit sich bringt.

Auf der Suche nach den Hintergründen und der Geschichte allbekannter Bräuche haben sich unbekannte Geschichtsetappen derselben offenbart, die auch die heutigen Zusammenhänge vielfach verdeutlichen und eine Bespiegelung des eigenen Tuns und der eigenen Werte ermöglichen. Diese äußeren Erscheinungsformen sind ebenso wie die darin verpackten Weltbilder und damit verwobenen Kommunikationsstrukturen Hilfen bei der Suche nach dem Sinn des Lebens und der eigenen Identität.

Mit der CD-ROM-Reihe „Bräuche im Salzburger Land“ sollen weiterwirkende Sichtweisen, Bewertungen und Herleitungen von Bräuchen aus der romantischen Entdeckung der „Volks“-Lebensbereiche im 19. Jahrhundert, der bewertenden und pflegenden Stilisierung im Umfeld von „Heimatschutz und Denkmalpflege“ (1908–1938) sowie der „Volkstumspflege“ im Nationalsozialismus ein Ende finden. Bräuche und Sitten werden nicht mehr als biologistisch-nationale Phänomene bewertet und untersucht, sondern als soziale und kommunikative Prozesse menschlicher Lebensgestaltung, Wertsetzung und Traditionsanbindung.

5. „Bräuche im Salzburger Land“ – ein Projekt nicht nur für Salzburg

„Bräuche im Salzburger Land. Zeitgeist – Lebenskonzepte – Rituale – Trends – Alternativen“ ist ein interdisziplinäres und interinstitutionäres Projekt des Salzburger Referats für Volkskultur und des Salzburger Landesinstitutes für Volkskunde.

Neben wissenschaftlichen Lauftexten stehen interaktiv gestaltete, lexikalische Kurztexte von hoher grafischer wie ästhetischer Anziehungskraft; die Aufbereitung aller Informationen auf verschiedenen Zugangsebenen bietet dem 14-jährigen Grundschüler, der wissenshungrigen Pensionistin ebenso wie Studentinnen und Studenten sowie Kulturwissenschafterinnen und Kulutwissenschaftlern den jeweils individuell erwünschten Informationsmix. Mit dieser CD-ROM-Reihe werden Aufgaben der Salzburger Volkskultur und des Salzburger Landesinstitutes für Volkskunde erfüllt, nämlich die gelebten und geförderten Kulturformen zu hinterfragen und sie als Aspekte der Kultur zu betrachten. Nicht ein hohes Alter, sondern vielmehr die Bedeutung für den Menschen als Teil der Gesellschaft machen Bräuche zu wichtigen Lebensbegleitern.

Die leichte Handhabbarkeit des Mediums ermöglicht den unkomplizierten direkten Zugang zur jeweils gewünschten Materialauswahl, ohne dass dafür eine Bibliothek aufgesucht und auf fachliche Hilfestellung zurückgegriffen werden muss. Die bedienerfreundlich gehaltenen Register garantieren den schnellen, effektiven Zugriff. Die platz- und kostensparende Form der CD-ROM bietet pro Scheibe eine Bibliothek von ca. 6 Bänden à 300 Seiten inklusive der enthaltenen Benutzeranleitung und -führung an. Gezielter Ausdruck gewünschter Inhalte ist ebenso möglich wie die Anlage von Lesezeichen/bookmarks und persönlichen Suchergebnislisten.

6. Eine CD-ROM-Reihe als kleinformatiges Universal-Lexikon zum Thema „Alltagsleben“

Die CD-ROM „Vom Frühling bis zum Herbst“ versteht sich ebenso wie die gesamte Reihe „Bräuche im Salzburger Land“ als Wissenstransfer augenblicklichen universitären Forschungsstandes an ein breites öffentliches Publikum. Es entspricht den Leitlinien der Forschung, Erziehung, Bildung und berufsbegleitenden Weiterbildung, die sich das Land Salzburg gesetzt hat.

Außergewöhnlich ist, dass in einem Werk Wissenschaftler/innen, Lehrpersonen und ausübende Laien gemeinsam arbeiten und so Fragestellungen sowohl aus den Aspekten der wissenschaftlichen Forschung (moderne Theorien- und Methodenlehre und augenblicklicher Erkenntnisstand) als auch aus den konkreten derzeitigen gesellschaftlichen Bedürfnissen heraus darstellen. Die Informationen gehen von den Fachleuten direkt an die interessierten Laien. Verkürzungen zu Halbwahrheiten, Verständnisprobleme und Transferfehler werden daher weitgehend vermieden.

In der gesamten Planung wurde größtes Augenmerk auf tolerante, völkerverbindende und europäische Zugangsweisen und Vermittlungen gelegt, die Kultur als Ausdruck menschlicher Kreativität und Lebensgestaltung und als Mittel der Kommunikation zeigen. Dabei werden zeitliche, regionale und ethnische Sonderformen als mögliche und gleichwertige Entwicklungen dargestellt.

7. Was ist neu an diesem CD-ROM-Projekt

Neu ist an dieser CD-ROM-Reihe das Zusammenspiel von Laien und Volkskundlerinnen/Volkskundlern – die Vernetzung von Untersuchungsbereich und Ergebnis. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln werden Handlungsabläufe, Identifikatoren und deren historische Entwicklung dargestellt: einmal aus der Sicht der Betroffenen und einmal auf der reflexiven wissenschaftlichen Ebene.

Das Medium CD-ROM mit seiner audio- und visuellen Unterstützung animiert mit seinen unterschiedlichen Zugangsebenen, in einen Dialog mit der jeweils „fremden“ Ebene zu treten. Intra- und Inter-Vernetzung ermöglichen den Wechsel zwischen den Ebenen und die Kombination von ausführlichen Texten und Kurzinformationen mit Bild-, Ton- und Filmbeispielen. So werden wissenschaftliche Aufsätze zu Kommentaren dessen, was Laien täglich tun und deren Ablaufschilderungen und Bewertungskriterien wiederum zum Untersuchungsfeld für Wissenschaftler/innen.

Was sich bisher in zwei getrennten Bereichen abspielte – Bildband und Selbstdarstellung bzw. archivalische Sammlung und wissenschaftlicher Kommentar – ist damit in einem handlichen Medium dem allgemeinen, individuellen Zugriff geöffnet.

8. Und wem soll das nützen? – Schülern und Lehrenden

Die Gestaltung der Kurztexte, der begleitenden Videos, Audios und Bilder ermöglicht eine lebendige Vermittlung von Sachinhalten im täglichen Unterricht der Grundschulen an verständlich aufbereiteten und sinnlich fassbaren Beispielen. Kenntnisse über „andere“, „fremde“ oder „neue“ Bräuche vermitteln – wie die Kenntnis einer Fremdsprache – Sicherheit und Toleranz im täglichen Mit- und Nebeneinander.

Die Staffelung der Informationen in lexikalisch gestaltete Kurzfassungen sowie in vertiefende, wissenschaftliche Artikel („Mehr zum Thema“), die Register über Autorinnen und Autoren, Literatur, Videos, Audios, Bilder und Gesamtinhalte der CD-ROM bietet vielen Berufsgruppen eine zielgerichtete und leicht erreichbare konkrete Information.

Die CD-ROM ermöglicht daher ein lebensbegleitendes Lernen vom täglichen Grundschulunterricht über die Universität bis in die berufliche Praxis vieler Sparten. Als Zielgruppen sehen wir in erster Linie die Lehrenden an den Grundschulen, Lehrende an den Volkshochschulen, die sich mit Fragen der Kultur, Geschichte, Sozialkunde, Volksmusik und Religionen beschäftigen.

9. Und wem soll das nützen? – Praktiker und Journalisten

Touristiker und Kulturmanager, die mehr über konkrete Bräuche, Kulturlandschaften, Fragen von sogenannter Hoch-, Volks-, Basis- und Jugendkultur wissen möchten, finden sowohl konkrete Antworten zu einzelnen Kulturäußerungen (Bräuchen, Festen) als auch zur Bedürfnisstruktur der Ausübenden wie Konsumenten. Journalisten und Mediengestalter, denen heute zum Thema Brauchforschung im Wesentlichen Bücher der unmittelbaren Nachkriegszeit oder Laienproduktionen zur Verfügung stehen, soll hier ein profundes Nachschlagwerk überreicht werden.

Menschen in der Erwachsenenbildung erhalten neben diesen Informationen Hilfestellungen für den Umgang mit dem Bedürfnis nach oder der kritischen Ablehnung von regionalen traditionellen wie gegenwärtigen Kulturformen. An sie wenden sich auch die Feldforschungen und Fragebögen über die Beweggründe und Meinungen zu Bräuchen.

Die vielen Menschen in den österreichischen und bayerischen Volkskultur- und Brauchtumsvereinen, Basis- und Regionalkulturinitiativen, in den Regional-, Heimat- und Schwerpunktmuseen ebenso wie alle kulturell und gesellschaftlich Interessierten erhalten ein schnell und einfach zugreifbares Wissen, das sich entweder multimedial und interaktiv gestaltet am Bildschirm abrufen oder in ausgedruckter Form als „Freizeitlektüre“ zur lebensbegleitenden Fortbildung nutzen lässt. Die CD-ROM regt Diskussionsplattformen an, in denen bestimmte Themen in der Öffentlichkeit zur Sprache gebracht werden.

10. „Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“

Mehr als 50 % aller Beiträge, die auf der CD-ROM „Vom Frühling bis zum Herbst“ enthalten sind, erläutern die Inhalte aus dem jeweiligen zeitlichen, sozialen, herrschaftspolitischen und gesellschaftspolitischen Kontext. Die Verquickungen von regionaler Politik, kulturpolitischen Ideen und Zeitströmungen auch in den Fragen der alltäglichen Lebensgestaltung kommen darin zum Ausdruck. Kultur offenbart sich als ein stets fortschreitender Prozess konkreter Gestaltung von Lebensbereichen. Die historische Genese einzelner Bräuche und Entwicklungen wird anhand von archivalischen Forschungen und historischen Fakten und Daten dargestellt.

Fragen der populären Ästhetik, der Ästhetisierung des Alltags, des Dinggebrauches und der Zeichensetzung ebenso wie des Erlernens konkreter gruppenspezifischer Wertungen, Symbolsysteme und Ästhetikkonzepte werden in vielen Beiträgen angesprochen (in der dritten CD-ROM „In Familie und Gesellschaft“ der Reihe wird der Themenbereich „Ästhetik“ in Einzelbeiträgen abgehandelt; in der zweiten CD-ROM „Vom Frühling bis zum Herbst“ spielt die Kunst- und Kulturvermittlung eine bedeutende Rolle). Die gleichzeitige Verwendung des Ungleichzeitigen als tradiertes und sozialisiertes Repertoire wird psychologisch und soziologisch aus den Reproduktions-, Kommunikations- und Konsumtionstheorien heraus erläutert.

11. Ein Dankeschön an Mitwirkende und Sponsoren

Ein umfangreiches Werk wie diese CD-ROM „Vom Frühling bis zum Herbst“ braucht Subventionen vonseiten der Gebietskörperschaften und privates Sponsoring. Allen, die unsere Arbeit mit Wohlwollen, Interesse und beträchtlichen Geldsummen unterstützt haben, danken wir herzlich für das in uns gesetzte Vertrauen. Sie alle sind mit ihren Logos vertreten und werden namentlich im Booklet und im Impressum genannt.

Besonderer Dank gilt auch allen Autorinnen und Autoren, die sich in kurzer Zeit und zu geringen Anerkennungshonoraren entschlossen haben mitzuwirken. Ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihr Forschungsinteresse ermöglichen uns, den Nutzern und Nutzerinnen so viele neue Fakten und Erkenntnisse anzubieten.

Genauso wichtig ist uns auch die Mitarbeit von zahlreichen Interviewpartnern und Fotografen. Wir bedanken uns auch ganz herzlich für die großzügige Unterstützung durch die öffentlichen und privaten Archive, die das Projekt durch Bereitstellung von Archivmaterial bereichern.

12. Comenius-Medaille 2003 für „Im Winter und zur Weihnachtszeit“

Besonders freut unser Team, dass uns am 20. Juni 2003 in Berlin für die CD-ROM „Im Winter und zur Weihnachtszeit“ die Comenius-Medaille der Gesellschaft für Pädagogik und Information verliehen wurde. Die Auszeichnung wurde in Berlin von der Gesellschaft für Pädagogik und Information (GPI) übergeben. Die GPI ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft für Multimedia, Bildungstechnologie und Mediendidaktik. Als ältester deutscher und europäischer Bildungsmedienpreis prämiert die Comenius-Auszeichnung didaktisch herausragende Multimediaprodukte wie CD-ROM, DVD und Bildungs-Internet. Mit Comenius-Auszeichnungen werden moderne Bildungsmedien ausgezeichnet, bei denen, so der Vorstandsvorsitzende der GPI, Prof. Dr. Dr. Gerhard E. Ortner, „der Inhalt und nicht die Technik im Vordergrund stehen“.

Die CD-ROM wurde ausgezeichnet, so Dr. Thomas Bauer in seiner Laudatio, weil sie sich „wie übrigens die gesamte noch in Produktion befindliche Reihe – als Tool des Wissenstransfers des zur Zeit bestehenden akademischen Forschungsstandes zur Thematik an ein breites öffentliches Publikum versteht. Das Land Salzburg hat sich ein dezidiertes und kulturell betontes Leitbild zu Forschung, Erziehung, Bildung und berufsbegleitender Weiterbildung verschrieben, dem auch diese Produktion folgt. Bemerkenswert an dieser Produktion aber ist, dass im Sinne partizipativen Lernens Betroffene zu Beteiligten wurden: Wissenschafterinnen, Lehrende und Menschen, die im Brauchtum aktiv tätig sind, arbeiten produktiv zusammen, um über einen solchen direkten Austausch in der notwendigen Popularisierung von Inhalten nichts verloren gehen zu lassen und auch nichts dem regionalen Kitsch zuliebe zu trivialisieren“.

So hoffen wir, dass auch diese CD-ROM „Vom Frühling bis zum Herbst“ gut aufgenommen wird und wünschen Ihnen schöne interaktive Stunden.

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