Startseite: Bräuche im Salzburger LandFolge 2: Vom Frühling bis zum Herbst (in Arbeit)Folge 3: In Familie und Gesellschaft (in Arbeit)Begleitheft (in Arbeit)ZitierempfehlungVolltextsucheHilfe

5.18. „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Von Salzburg in alle Welt (Manfred W. K. Fischer)

5.18.1. Kurztext

5.18.1.1. Zur Liedentstehung

„Es war am 24. Dezember des Jahres 1818, als der damalige Hilfspriester Herr Josef Mohr bei der neu errichteten Pfarre St. Nicola in Oberndorf dem Organistendienst vertretenden Franz Gruber (damals zugleich auch Schullehrer in Arnsdorf) ein Gedicht überreichte, mit dem Ansuchen eine hierauf passende Melodie für 2 Solo-Stim[m]en sam[m]t Chor und für eine Guitarre-Begleitung schreiben zu wollen.“ So beschrieb Franz Xaver Gruber in der „Authentischen Veranlassung“ die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“.

Weiters erfahren wir, dass das Lied von Franz Xaver Gruber (Bass) und Joseph Mohr (Tenor) gesungen und von Letzterem mit der Gitarre begleitet wurde. In der Vergangenheit wurde des Öfteren behauptet, Gruber habe in der „Authentischen Veranlassung“ seinen Anteil an der Liedschöpfung zu sehr hervorgehoben, denn auch die Komposition würde in den Grundzügen von Joseph Mohr stammen. Mit diesen Vermutungen machte dann allerdings ein 1995 in Salzburg entdecktes Mohr-Autograf Schluss. Auf diesem sensationellen Dokument, das die einzige Niederschrift des Liedes aus der Hand Joseph Mohrs darstellt, steht am oberen rechten Rand zu lesen: „Melodie [= Komposition, Anm. des Verf.] von Fr: Xav: Gruber.“ Mohr selbst schrieb damit den musikalischen Teil der Liedschöpfung Gruber zu.

5.18.1.2. Legendenumwobene Entstehungsgeschichte

Die Motive, warum Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr gerade zu Weihnachten 1818 „Stille Nacht!“ erstmals aufführten, blieben uns bis heute verschlossen. Immer wieder nahmen/nehmen daher Füllfederakrobaten und Tastaturjongleure diese Gelegenheit wahr und füllen das Nichtwissen durch Legenden aus. So hätten z. B. Mäuse den Blasebalg der Orgel zerbissen, und Mohr musste sich nach einem Weihnachtslied umsehen, das mit der Gitarre begleitet werden konnte. Viele romantische Abbildungen zeigen Mohr und Gruber bei einem Glas Wein am Klavier sitzend das Lied komponieren.

Als gesichert gilt heute, dass Joseph Mohr den Liedtext in Form eines Gedichtes mit sechs Versen 1816 in Mariapfarr im Salzburger Lungau verfasste. Dieses Gedicht vertonte Gruber 1818, und beide trugen es im Rahmen der Christmette 1818 in der Oberndorfer St. Nikolaus Kirche erstmals vor. Auch wenn die wirklichen Motive der Liedentstehung und Uraufführung bis heute verborgen sind, so erkennen wir im Text doch Ereignisse und Sehnsüchte der Zeit um 1818 wieder.

5.18.1.3. Katholische und protestantische „Stille Nacht!“

Die sechs Verse des Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ erzählen in einer sehr einfachen, allgemein verständlichen Sprache die Geschichte von der Geburt Jesu. Die Qualität des Liedes und der Komposition wurden später deswegen immer wieder angezweifelt. Aber gerade in dieser allgemeinen Verständlichkeit liegt – meiner Ansicht nach – ein Erfolgsfaktor des Liedes.

Der Text konnte aufgrund seiner Formulierungen auch ohne große Probleme von der protestantischen Kirche übernommen werden. Zur Verbreitung über die ganze Welt trugen daher katholische UND protestantische Missionare bei.

Heute kennen wir Übersetzungen des Weihnachtsliedes in ca. 310 verschiedene Sprachen und Dialekte. Zu Weihnachten wird es auf allen Kontinenten gesungen.

5.18.1.4. Weg des Liedes rund um die Welt

Weder Joseph Mohr noch Franz Xaver Gruber war 1818 bewusst, welchen „Welthit“ sie mit dem Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ geschaffen hatten. Heute gehört „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ auf allen Kontinenten zum Weihnachtsfest und ist nicht mehr wegzudenken. Ganz egal, ob Weihnachten in den christlichen Kulturkreisen gefeiert oder in anderen Kulturen (z. B. Japan) als „Geschenkefest“ nach westlichem Muster begangen wird. Das Lied wurde bisher in mehr als 310 verschiedene Sprachen und Dialekte übersetzt. Die größte Sammlung solcher Übersetzungen besitzt Wallace Bronner (Frankenmuth, Michigan) in den USA.

Die Liedverbreitung geschah auf zwei Schienen: erstens im lokalen und zweitens im überregionalen Bereich. Einige zeitgenössische Überlieferungen von „Stille Nacht!“ weisen auf die Verbreitung im Umfeld der Wirkungsstätten der Schöpfer hin. Auf der überregionalen Ebene bahnte sich „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ durch den Orgelbauer Karl Mauracher über das Tiroler Zillertal den Weg ins restliche Europa, nach Amerika und in die übrige Welt. Aus dem Zillertal hinaus trugen „Stille Nacht!“ die Sängerfamilien Rainer (Fügen) und Strasser (Laimach).

5.18.1.5. „Stille-Nacht-Gesellschaft“

Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber schufen mit „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ ein Lied, dessen Botschaft auf allen Kontinenten zu unterschiedlichen Zeiten von vielen Kulturen verstanden wird. Der Erforschung der Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte dieses Liedes widmet sich die „Stille-Nacht-Gesellschaft“ in Österreich (Kontaktadresse: Stille-Nacht-Platz 7, 5110 Oberndorf bei Salzburg). Auf der Homepage der Gesellschaft sind viele interessante Details rund um das Lied zu finden.

Zentrale Stille-Nacht-Gedenkstätte in Österreich ist die Stille-Nacht-Gedächtniskapelle in Oberndorf bei Salzburg, die alljährlich von ca. 150.000 Menschen aus der ganzen Welt besucht wird.

5.18.2. Langtext

5.18.2.1. Zur Liedentstehung

„Es war am 24t Dezember des Jahres 1818, als der damalige Hilfspriester Herr Josef Mohr bei der neu errichteten Pfarr St. Nicola in Oberndorf dem Organistendienst vertretenden Franz Gruber (damals zugleich auch Schullehrer in Arnsdorf) ein Gedicht überreichte, mit dem Ansuchen eine hierauf passende Melodie für 2 Solo-Stim[m]en sam[m]t Chor und für eine Guitarre-Begleitung schreiben zu wollen. Letztgenannter überbrachte am nämlichen Abend noch diesem Musikkundlichen Geistlichen, gemäß Verlangen, so wie selbe im Original ganz gleich beiliegt, seine einfache Composition, welche sogleich in der heiligen Nacht mit allen Beifall produzirt wurde. [...] Da dieses Weihnachtslied durch einen bekannten Zillerthaler nach Tirol gekom[m]en, dasselbe aber in einer Liedersam[m]lung zu Leipzig etwas verändert erschienen ist, so beehrt sich der Verfasser dasselbe im Original gleichlautend beilegen zu dürfen.“ – so beschrieb Franz Xaver Gruber in der „Authentischen Veranlassung“ die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Aus einem anderen Entwurf für dieses Schriftstück erfahren wir etwas genauer, dass das Lied von Gruber (Bass) und Mohr (Tenor) gesungen und von Letzterem mit der Gitarre begleitet wurde.

Die „Authentische Veranlassung“ stellt noch heute die einzige historische Quelle dar, die über die Liedentstehung berichtet. Gruber verfasste sie am 30. Dezember 1854 als Antwort auf eine Anfrage der königlich preußischen Hofkapelle in Berlin an das Benediktinerstift St. Peter in Salzburg. In Berlin vermutete man, die Komposition stamme von Michael Haydn (dem Bruder Joseph Haydns), der in Salzburg gewirkt hatte. In der Vergangenheit wurde des Öfteren behauptet, Gruber habe in der „Authentischen Veranlassung“ seinen Anteil an der Liedschöpfung zu sehr hervorgehoben, denn auch die Komposition würde in den Grundzügen von Joseph Mohr stammen. Mit diesen Vermutungen machte dann allerdings ein 1995 in Salzburg entdecktes Mohr-Autograf Schluss. Auf diesem sensationellen Dokument, das die einzige Niederschrift des Liedes aus der Hand Joseph Mohrs darstellt, steht am oberen rechten Rand zu lesen: „Melodie [= Komposition, Anm. d. Verf.] von Fr: Xav: Gruber.“ Mohr selbst schrieb damit den musikalischen Teil der Liedschöpfung Gruber zu.

Das 1995 entdeckte Autograf brachte auch deswegen Leben in die Stille-Nacht-Forschung, weil darauf geschrieben stand: „Text von Joseph Mohr mpia Coadjutor 1816“. Sollte dies nun heißen, dass das Lied bereits 1816 erstmals aufgeführt wurde? Womöglich gar nicht in Oberndorf – denn Mohr wirkte zu diesem Zeitpunkt noch in Mariapfarr im Lungau. Da sich die Jahreszahl in einer Zeile mit der Zuschreibung des Textes befindet, kamen alle Experten schließlich zu der Auffassung, dass Mohr damit die Entstehung des Textes ins Jahr 1816 legt, Mohr also in Mariapfarr das Gedicht „Stille Nacht!“ verfasst hatte. Dieses Gedicht vertonte Gruber zwei Jahre später. Und die Uraufführung fand dann eben 1818 in der alten Oberndorfer St. Nikolaus Kirche statt.

Die Motive, warum Gruber und Mohr gerade zu Weihnachten 1818 „Stille Nacht!“ erstmals aufführten, blieben uns bis heute verschlossen. Immer wieder nahmen/nehmen daher Füllfederakrobaten und Tastaturjongleure diese Gelegenheit wahr und füllen das Nichtwissen durch Legenden aus. So hätten z. B. Mäuse den Blasebalg der Orgel zerbissen und Mohr musste sich nach einem Weihnachtslied umsehen, das mit der Gitarre begleitet werden konnte. Viele romantische Abbildungen zeigen Mohr und Gruber bei einem Glas Wein am Klavier sitzend das Lied komponieren. Als gesichert gilt heute, dass Joseph Mohr den Liedtext in Form eines Gedichtes mit sechs Versen 1816 in Mariapfarr im Salzburger Lungau verfasste. Dieses Gedicht vertonte Gruber 1818 und beide trugen es im Rahmen der Christmette 1818 in der Oberndorfer St. Nikolaus Kirche erstmals vor.

Auch wenn die wirklichen Motive der Liedentstehung und Uraufführung bis heute verborgen sind, so erkennen wir im Text doch Ereignisse und Sehnsüchte der Zeit um 1818 wieder. Die vierte der sechs Strophen lautet beispielsweise:

„Stille Nacht! Heilige Nacht! Wo sich heut alle Macht Väterlicher Liebe ergoß Und als Bruder huldvoll umschloß Jesus die Völker der Welt, Jesus die Völker der Welt.“

Diese Friedenssehnsucht ist verständlich, wenn man sich vor Augen hält, dass, als der Text verfasst wurde, erst wenige Jahre zuvor die napoleonischen Kriege zu Ende gegangen waren. Salzburg hatte in den ersten zwei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts seine Selbstständigkeit verloren und mehrmals die staatliche Zugehörigkeit gewechselt. 1816 sprach es der Münchner Vertrag schließlich dem Kaiserreich Österreich zu. Der Rupertiwinkel – das Salzburger Gebiet links der Salzach und Saalach – kam aber zu Bayern. Mit diesem Jahr ging also eine sehr unruhige Zeitspanne zu Ende und man hoffte auf eine ruhigere Zeit. Diese Hoffnungen der Menschen baute Mohr in sein Gedicht ein.

Die sechs Verse erzählen in einer sehr einfachen, allgemein verständlichen Sprache die Geschichte von der Geburt Jesu. Die Qualität des Liedes und der Komposition wurden später deswegen immer wieder angezweifelt. Aber gerade in dieser allgemeinen Verständlichkeit liegt – meiner Ansicht nach – ein Erfolgsfaktor des Liedes. Der Text konnte aufgrund seiner Formulierungen auch ohne große Probleme von der protestantischen Kirche übernommen werden. Zur Verbreitung über die ganze Welt trugen daher katholische UND protestantische Missionare bei. Heute kennen wir Übersetzungen des Weihnachtsliedes in zirka 310 verschiedene Sprachen und Dialekte. Zu Weihnachten wird es auf allen Kontinenten gesungen.

5.18.2.2. Die beiden Liedschöpfer – Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber

5.18.2.2.1. Joseph Mohr

Josephus Franciscus Mohr wurde am 11. Dezember 1792 als Sohn der Strickerin Anna Schoiberin und des desertierten Musketiers Franz Mohr (Moor) in der Stadt Salzburg geboren. Seine Vorfahren stammten aus Mariapfarr im Lungau (Vater) und Hallein (Mutter). Mohrs Taufpate war der Salzburger Scharfrichter Joseph Wohlmuth, der sich bei der Taufe von einer Franziska Zachin vertreten ließ. Da der kleine Joseph ein lediges Kind war, erhielt er den Namen seines Vaters. Seine Mutter hatte insgesamt vier uneheliche Kinder. Mohr wohnte 1794 im zweiten Stock des Hauses Steingasse 31 und nicht – wie bis 1998 angenommen – im Haus Steingasse 9. Die Zuschreibung „Steingasse 9“ ist auf die fälschliche Zuordnung der Hausbeschreibung „Nöstler Haus“ (Nöstler = Nestler = Sattler) der Volkszählung 1794 zur späteren Adresse zurückzuführen.

Der Salzburger Domchorvikar Johann Nepomuk Hiernle ermöglichte dem talentierten Joseph den Besuch des Akademischen Gymnasiums. Zugleich war Mohr als Sänger und Violinist an den Chören der Universität und des Benediktinerstiftes St. Peter tätig. Zwischen 1808 und 1810 studierte er Philosophie am Lyzeum des Benediktinerstiftes Kremsmünster (Oberösterreich). Von 1810 bis 1811 lernte er am Lyzeum in Salzburg. 1811 trat er ins Priesterseminar ein, das er am 21. August 1815 mit der Priesterweihe abschloss. Da er von unehelicher Geburt war, musste ihm bei seinem Eintritt ins Priesterseminar die Ordinariatsdispensation gewährt werden.

Die erste offizielle Dienststelle von Mohr (Koadjutor, 1815–1817) war Mariapfarr im Lungau – der Geburtsort seines Vaters. Kurze Zeit verbrachte er 1815 zur Aushilfe in Ramsau bei Berchtesgaden, wo er infolge eines Verwandtenbesuches weilte. Aus dem Lungau kam der junge Priester 1817 wegen seines schlechten Gesundheitszustandes nach Salzburg zurück und trat im gleichen Jahr seinen Dienst in der Pfarre Oberndorf an. Mohrs Dienstorte wechselten bis 1827 häufig, was bei Hilfspriestern damals üblich gewesen ist. Ab August 1817 half Mohr bei Pfarrprovisor Josef Kessler in Oberndorf aus. Im Oktober 1817 erhielt er die offene Stelle eines Koadjutors. Neuer Pfarrprovisor wurde zu dieser Zeit Georg Heinrich Nöstler. Da in der erst 1816 von Laufen abgetrennten und neu errichteten Pfarre Oberndorf kein Pfarrhof bestand, hatte Mohr ein Zimmer im Mesnerhaus bei der Kirche bezogen und verköstigte sich in den umliegenden Gasthäusern. Das Verhältnis zwischen Nöstler und Mohr war aufgrund finanzieller Probleme in der Pfarre gespannt. Nöstler warf Mohr die Vernachlässigung seines Dienstes, Gasthausbesuche, das Scherzen mit Personen des anderen Geschlechts und das Singen „oft nicht erbaulicher Lieder“ vor. Der Dechant von St. Georgen als Vorgesetzter und die Oberndorfer Honoratioren bestätigten aber die Haltlosigkeit dieser Anschuldigungen.

In Oberndorf trafen sich die Lebenswege von Mohr und Gruber für lediglich zwei Jahre. Denn bereits 1819 musste Mohr seinen Dienstort wechseln und kam nach Kuchl. 1827 kam Mohr nach Hintersee, das im folgenden Jahr zu einem Vikariat aufgewertet wurde. Diese Pfarre war die erste, die er selbstständig verwalten konnte. Während seiner Tätigkeit bescheinigte man ihm Leutseligkeit, Friedensliebe und Popularität. Trotz dieser positiven Bewertungen leitete man 1834 aufgrund einer Intrige gegen ihn eine Untersuchung wegen nachlässiger Erfüllung der Berufspflichten ein. Die Anschuldigungen erwiesen sich als nicht gerechtfertigt und Mohr wurde rehabilitiert.

Von Hintersee kam Mohr 1837 nach Wagrain. Dort zeichnete er sich durch sein sozialreformerisches Wirken aus. Der Bau eines Schulhauses ging auf seine Initiative zurück. Bereits im Winter 1837/38 sammelten die Wagrainer Baumaterial. Der Neubau erfolgte im Sommer, und im November 1838 konnte die Schule eingeweiht werden. Mohr kümmerte sich weiters um den Aufbau der Armenpflege. Er bekämpfte vor allem die Härten des „Einlegerwesens“. Dieses sah vor, dass Arme und Alte von Bauernhof zu Bauernhof wanderten und jeweils für gewisse Zeit verpflegt wurden. 1843 bewarb er sich um die Pfarre Mauterndorf, blieb damit aber erfolglos. Ein in diesem Zusammenhang ausgestelltes Zeugnis bescheinigte ihm hervorragende seelsorgerische Arbeit. Am 4. Dezember 1848 verstarb Joseph Mohr an einer Lungenlähmung.

5.18.2.2.2. Franz Xaver Gruber

Franz Xaver Gruber erblickte am 25. November 1787 im Haus Unterweizburg 9 („Steinpointsölde“) in der Innviertler Gemeinde Hochburg (Oberösterreich) das Licht der Welt. Im Taufbuch stehen die Vornamen „Conrad Xavier“ eingetragen, die er selbst später auf „Franz Xaver“ abänderte. Das Geburtshaus, die Steinpointsölde, ist nicht mehr erhalten. Das an dessen Stelle errichtete Haus trägt aber eine Gedenktafel. Als fünftes von sechs Kindern der Leinweber Josef und Maria Gruber sollte er das Handwerk des Vaters erlernen. Sehr früh galt seine Liebe aber der Musik. Der Hochburger Schullehrer, Andreas Peterlechner, förderte diese Begabung und erteilte ihm Musikunterricht. Bis zum 18. Lebensjahr war Gruber als Weber tätig. Er erhielt dann die Zustimmung seines Vaters, den Lehrberuf zu ergreifen. Zuerst bemühte er sich beim Stadtpfarrorganisten von Burghausen, Georg Hartdobler, um die Vervollkommnung seiner musikalischen Ausbildung. Bei Peterlechner erwarb er sich die Grundlagen für das Schulfach und legte 1806 in Ried im Innkreis die erforderlichen Prüfungen (Volksschullehrer) ab. Zur Erlangung der nötigen Praxis arbeitete Gruber als Schulgehilfe, ebenfalls bei Peterlechner.

Nach Überwindung einiger bürokratischer Schwierigkeiten trat Gruber 1807 seine Stelle als Lehrer, Mesner und Organist in Arnsdorf an. Das offizielle Ernennungsdekret ist mit 12. November 1807 datiert. Bereits im Juli ehelichte er die Frau seines verstorbenen Vorgängers, Maria Elisabeth Engelsberger (geb. Fischinger). Mit ihr hatte er zwei Kinder, die im Kindesalter verstarben. Im Jahre 1816 übernahm Gruber auch den Organistendienst in der eben neu entstandenen Pfarre Oberndorf. In der Folge hatte er den Wunsch, dort Lehrer und Organist zu werden, was allerdings nie in Erfüllung ging. Grubers Tätigkeiten als Lehrer, Organist und Mesner prägten seinen Alltag. Der Schulbesuch der Kinder war mäßig, da die Bauern ihren Nachwuchs lieber zu Hause zur Arbeit behielten. Die Schule galt in einem Schulbericht von 1821 als die beste im ganzen Bezirk, da die Kinder in „bewunderungswürdiger Fertigkeit“ antworteten. Einen Glanzpunkt in seiner Zeit in Arnsdorf stellte das Jahr 1818 dar, als er den musikalischen Teil des Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ komponierte und gemeinsam mit Joseph Mohr in der Oberndorfer St. Nikolaus Kirche uraufführte. Das Lied bezeichnete Gruber als „eine einfache Komposition“ und er schien ihm keine besondere Bedeutung beizumessen.

Der Höhepunkt seines Schaffens in Arnsdorf war das 300-jährige Jubiläum der Wallfahrtskirche „Maria im Mösl“, das 1820 gefeiert wurde. Das fünf Tage dauernde Fest zählte 20.000 Besucher. Die Äbte der Klöster Michaelbeuern, dem die Kirche unterstand, und St. Peter lauschten den Darbietungen des Orchesters unter der Leitung von Gruber. Danach kehrte wieder der Alltag ein. Nach dem Tod seiner ersten Frau 1825 heiratete er seine ehemalige Schülerin, Maria Breitfuß. Mit ihr lebte er fünfzehn Jahre zusammen. Der Ehe entstammten zehn Kinder, von denen vier das Erwachsenenalter erreichten. Da es Gruber nicht gelang, nach Oberndorf versetzt zu werden und es zu Unstimmigkeiten mit seinem Dienstherren kam, verließ er 1829 Arnsdorf und Oberndorf.

Gruber wurde 1829 Lehrer und Mesner in Berndorf bei Salzburg. Eine neue Schule, 130 schulpflichtige Kinder und eine Gemeinde, die Wert auf gute Kirchenmusik legte, warteten auf ihn. Der Wunsch, sein Leben ganz der Musik zu widmen und die Aufforderung des Halleiner Dechanten, sich um die frei gewordene Stelle eines Chorregenten in der dortigen Pfarrkirche zu bemühen, hatte seine Bewerbung um dieses Amt (1833) zur Folge. Seine Ernennung zum Chorregenten, Choralisten und Organisten der Pfarrkirche von Hallein erfolgte 1835. Hallein war auch damals die zweitgrößte Stadt Salzburgs und hatte zirka 3.500 Einwohner. Mit Eifer trieb Gruber die Ausbildung des Kirchenchores voran. Sänger und Musiker mussten herangebildet werden. Im Laufe der Jahre (um 1849) übernahm Gruber die Verwaltung der zahlreichen Stiftungen, die im Pfarrhof anlagen.

Im Jahre 1841 starb Grubers zweite Frau bei der Geburt ihres letzten Kindes, das gleichfalls den Tod erlitt. Aus der Verlassenschaftsabhandlung erhalten wir Einblick in seine Wohnverhältnisse. Die Wohnung lag im ersten Stock und hatte ein Wohnzimmer, ein Kinderzimmer, zwei Küchenräume und einen Dachbodenraum. Die Einrichtungsgegenstände waren einfache Biedermeiermöbel und Bauerntruhen. Vieles weist auf die bäuerliche Herkunft seiner Frau hin, wie Mehltruhen, irdenes Küchengeschirr, Strohsäcke und grobes Bettzeug. Seine dritte Ehe ging Gruber 1842 mit der Witwe eines Schuhmachermeisters und Freundin seiner zweiten Gemahlin, Katharina Wimmer, ein.

Zeit seines Lebens wirkte Gruber an musikalischen Veranstaltungen auch außerhalb von Hallein mit. Er schuf ein umfangreiches musikalisches Werk. Seine Familie unterstützte sein Wirken – so gründete sein ältester Sohn, Franz, 1847 einen Gesangsverein und 1849 die Halleiner Liedertafel. Als Gruber die 60 überschritten hatte, schien seine Schaffenskraft langsam nachzulassen. Er starb am 6. Juni 1863 im Alter von 76 Jahren an Altersschwäche. Sein zweitgeborener Sohn, Felix, folgte ihm als Halleiner Chorregent nach.

5.18.2.3. Weg des Liedes rund um die Welt

Weder Joseph Mohr noch Franz Xaver Gruber war 1818 bewusst, welchen „Welthit“ sie geschaffen hatten. Heute (2002) – 184 Jahre später – gehört „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ auf allen Kontinenten zum Weihnachtsfest und ist davon nicht mehr wegzudenken. Ganz egal, ob Weihnachten in den christlichen Kulturkreisen gefeiert oder in anderen Kulturen (z. B. Japan) als „Geschenkefest“ nach westlichem Muster begangen wird. Das Lied wurde bisher in mehr als 310 verschiedene Sprachen und Dialekte übersetzt. Die größte Sammlung solcher Übersetzungen besitzt Wallace Bronner (Frankenmuth, Michigan) in den USA.

Die Liedverbreitung geschah auf zwei Schienen: erstens im lokalen und zweitens im überregionalen Bereich. Einige zeitgenössische Überlieferungen von „Stille Nacht!“ weisen auf die Verbreitung im Umfeld der Wirkungsstätten der Schöpfer hin. Es sind dies u. a. Aufzeichnungen des Liedes von Johann Baptist Weindl (Domchoralist und Stadtpfarrchorregent, Stadt Salzburg) aus dem Jahr 1822, Johann Schober (Schullehrer, unbekannter Herkunft) aus dem Jahr 1843, Franz Neubauer (Lehrer, Organist und Mesner, Eugendorf) aus den Jahren 1848/49 und Joseph Wernspacher (Vikar in Forstau, 1836–1843).

Die Namen der Liedschöpfer waren allerdings in Vergessenheit geraten. Im Jahre 1854 bedurfte es daher in Salzburg sogar einiger Nachforschungen, um diese Namen zu eruieren. Eine Anfrage der königlich preußischen Hofkapelle in Berlin an das Benediktinerstift St. Peter bezog sich auf den/die Schöpfer. In der Folge verfasste Gruber die bereits erwähnte „Authentische Veranlassung“, in der er die Entstehungsgeschichte festhielt. Der Durchbruch gelang dem „Stille Nacht!“-Lied in seiner Heimat Salzburg erst im Jahr 1866 durch die erstmalige Aufnahme in ein „offizielles“ Kirchenliederbuch. Dies war im protestantischen Deutschland bereits vor vielen Jahren geschehen!

Auf der überregionalen Ebene bahnte sich „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ über das Tiroler Zillertal den Weg ins restliche Europa, nach Amerika und in die übrige Welt. Wie und wann genau das Lied ins Zillertal kam, ist noch nicht restlos geklärt. In Fügen im Zillertal ist es tradierte Überlieferung, dass die Ur-Rainer-Sänger „Stille Nacht!“ in der Fügener Kirche bereits in der Christnacht 1819 sangen. Drei Jahre später (1822) sollen es wiederum die Rainer anlässlich eines Besuches von Kaiser Franz I. von Österreich und Zar Alexander I. von Russland im Schloss des Grafen Dönhoff (heutige „Bubenburg“, Fügen im Zillertal) zum Besten gegeben haben.

Mit der Datierung 22. Juli 1819 fand sich das Lied – mit sieben [!] Strophen – im heute verschollenen Kirchenliederbuch des Blasius Wimmer (Organist und Lehrer in Waidring in Tirol). Gruber schreibt in der „Authentischen Veranlassung“ von einem „bekannten Zillerthaler“, der das Lied nach Tirol gebracht habe. Er meinte damit wahrscheinlich den Orgelbauer Karl Mauracher. Er war zumindest 1821 mit der Reparatur der Orgel in Arnsdorf – bei Gruber – beschäftigt und erbaute die Oberndorfer Kirchenorgel im Jahre 1825 neu. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass Mauracher schon 1819 in Oberndorf und/oder Arnsdorf tätig gewesen ist, dabei das Lied kennenlernte und es ins Zillertal mitnahm. Mauracher benützte bei seinen Reisen meist den Gerlos Pass. Geschäftliche Angelegenheiten könnten ihn aber ebenso über den Pass Strub zu Blasius Wimmer in Waidring geführt haben – so wäre die Niederschrift in dessen Orgelbuch zu erklären.

Aus dem Zillertal hinaus trugen „Stille Nacht!“ die Sängerfamilien Rainer (Fügen) und Strasser (Laimach). Beide Sängergruppen unternahmen bereits in den 1820er-Jahren ausgedehnte Reisen durch Europa. Belegt ist die Aufführung des Liedes durch die Familie Strasser für das Jahr 1832 in Leipzig. Das „Leipziger Tagblatt“ schrieb dazu: „Das Concert der Geschwister Strasser, am 15. December 1832 [...] Auch hatten die Sänger dem in diesem Blatte ausgesprochenen Wunsche, das schöne Weihnachtslied: ‚Stille Nacht, heilige Nacht‘ vorzutragen, freundlich entsprochen.“ Dass die erstmalige Aufführung des Liedes in Leipzig bereits ein Jahr früher erfolgte, darf angenommen werden.

Nach einer umfangreichen Reisetätigkeit in Europa brachen die Rainer-Sänger 1839 zu einer Amerikareise auf, die bis 1843 dauerte. Überliefert ist die Aufführung von „Stille Nacht!“ im Rahmen dieser Reise für den Weihnachtstag 1839 – vermutlich erstmals auf amerikanischem Boden – in New York vor dem Alexander Hamilton Memorial im Friedhof der Trinitiy Church am Ende der Wall Street. Zu Sprachstudien, Festlegung des Reiseprogramms und der Organisation geschäftlicher Angelegenheiten machten die Rainer-Sänger von November 1839 bis Jänner 1840 in New York Station. Übersetzungen in die englische Sprache (auch im Druck) sind bereits aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt. Auf der Wiener Weltausstellung (1870er-Jahre) tauchte „Stille Nacht!“ in einem dort gezeigten nordamerikanischen Schulhaus als „Choral of Salzburg“ auf. Zur Jahrhundertwende wurde das Weihnachtslied – verbreitet durch katholische und protestantische Missionare – bereits auf allen Kontinenten gesungen.

5.18.2.4. Forschungsergebnisse der letzten Jahre

Die Verbreitungsgeschichte des Liedes ist noch lange nicht zur Gänze erforscht. Hier warten sicherlich interessante Neuigkeiten auf ihre Entdeckung. In den letzten Jahren konnte aber nicht nur das bisher einzige Stille-Nacht-Autograf von Joseph Mohr entdeckt werden. Es gelang auch nachzuweisen, dass Joseph Mohr, nicht wie vorher angenommen, im Haus Steingasse 9 (Stadt Salzburg) geboren wurde. Langwierige Archivrecherchen ergaben, dass überhaupt keine Verbindung zwischen Mohr und diesem Haus besteht. Der Texter von „Stille Nacht!“ lebte um 1794 zwar in der Steingasse, aber im Haus Nr. 31.

Ein wichtiges Puzzleteil zur Familiengeschichte von Joseph Mohr konnte 1999 gefunden werden. In Bad Reichenhall wurde der Nachfahre eines Halbbruders von Joseph Mohr entdeckt – sein Name ist Franz Falter. Der Ururgroßvater von Franz Falter (geb. 1928) war Cajetanus Vitalis Dreythaller, der jüngere Halbbruder von Joseph Mohr. Die Mutter Mohrs, Anna Schoiber(in), ernährte sich von Handarbeit (Strickerin) und hatte vier uneheliche Kinder. Heiraten war ihr aus ökonomischen Gründen nicht möglich gewesen. 1795/96 wohnte die Familie wahrscheinlich im Haus Steingasse 31, als Cajetan Dreythaller am 26. April 1796 als uneheliches Kind und Halbbruder von Joseph Mohr geboren und in der Kirche St. Andrä getauft wurde. Die Ahnenreihe von Cajetan Dreythaller zu Franz Falter lässt sich lückenlos verfolgen.

Der Erforschung der Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte des Liedes widmet sich die „Stille Nacht Gesellschaft“ in Österreich (Kontaktadresse: Stille-Nacht-Platz 7, A-5110 Oberndorf). Auf der Homepage der Gesellschaft sind viele weitere Details rund um das Lied zu finden. Zentrale Stille-Nacht-Gedenkstätte in Österreich ist die Stille-Nacht-Gedächtniskapelle in Oberndorf bei Salzburg, die alljährlich von zirka 150.000 Menschen aus der ganzen Welt besucht wird.

5.18.2.5. Von der Mode zum Brauch

Gruber und Mohr schufen ein Lied mit einer Botschaft, die auf allen Kontinenten zu unterschiedlichen Zeiten von vielen unterschiedlichen Kulturen verstanden wurde und wird. „Stille Nacht!“ erklingt heute ganz selbstverständlich unter dem Weihnachtsbaum und wurde Teil unserer Weihnachtsbräuche. Es zeigt, wie sich Bräuche verändern. Vor zweihundert Jahren gehörte weder das Lied noch der Weihnachtsbaum zu unseren Bräuchen. Dies waren „Neuigkeiten“, die über den protestantischen Raum bei uns Eingang fanden und zu Beginn ihrer Einführung vielleicht als „Trend“ gesehen wurden – aber aus dieser Mode entstanden Bräuche. Es lohnt sich darüber nachzudenken, inwieweit das heute bei uns zur Mode gewordene Halloween-Fest ebenfalls einen solchen zukünftigen Brauch darstellt.

Literatur

[Textdichter des Weihnachtsliedes 1998] Dem Textdichter des Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ Joseph Mohr zum 150. Todestag am 4. Dezember 1998. Salzburg 1998 (Salzburger Museumsblätter Nr. 10, Jg. 59 (1998)).

[Bronner 1994] Bronner, Wallace J.: Die Rezeption von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Mexiko und Kanada. In: Hochradner, Thomas; Walterskirchen, Gerhard (Hg.): 175 Jahre „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Symposiumsbericht. Salzburg 1994 (Veröffentlichungen zur Salzburger Musikgeschichte 5), S. 238–244.

[Ebeling-Winkler 1998] Ebeling-Winkler, Renate: Eine Kostbarkeit wird entdeckt und bewahrt. In: Dem Textdichter des Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ Joseph Mohr zum 150. Todestag am 4. Dezember 1998. Salzburg 1998 (Salzburger Museumsblätter Nr. 10, Jg. 59. (1998)), S. 4–6.

[FischerWK 1998] Fischer, Manfred W. K.: Joseph Mohr – Wohn- und Geburtshaus. In: Dem Textdichter des Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ Joseph Mohr zum 150. Todestag am 4. Dezember 1998. Salzburg 1998 (Salzburger Museumsblätter Nr. 10, Jg. 59 (1998)), S. 6–10.

[Gassner 1968a] Gassner, Josef: Franz Xaver Grubers Autographen von Stille Nacht, heilige Nacht. Mit der Geschichte des Liedes. Oberndorf 1968.

[Gehmacher 1988] Gehmacher, Max: Stille Nacht, heilige Nacht. Das Weihnachtslied – wie es entstand und wie es wirklich ist. Erweiterte Neuaufl. Oberndorf 1988.

[Hintermaier 1987] Hintermaier, Ernst: Franz Xaver Gruber, Joseph Mohr. Weihnachtslied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ Die autographen Fassungen und die zeitgenössischen Überlieferungen. Bad Reichenhall 1987 (Denkmäler der Musik in Salzburg, Einzelausgaben 4).

[Hochradner 1989] Hochradner, Thomas: Franz Xaver Gruber (1787–1863). Thematisch-systematisches Verzeichnis der musikalischen Werke (GWV). Bad Reichenhall 1989 (Veröffentlichungen zur Salzburger Musikgeschichte 1).

[Hochradner/Walterskirchen 1995] Hochradner, Thomas; Walterskirchen Gerhard: Weihnachtslied „Stille Nacht! Heil’ge Nacht!“. Faksimile der frühesten autographen Fassung (Handschrift von Joseph Mohr). Salzburg 1995.

[Mühlmann 1966] Mühlmann, Josef: Franz Xaver Gruber. Sein Leben. Salzburg 1966.

[Reiter 1989] Reiter, Martin: Die Zillertaler Nationalsänger im 19. Jahrhundert. (Egger-Rieser, Fiechtl, Gänsluckner, Hauser, Holaus, Leo, Rainer, Scheiring, Stiegler, Strasser und andere ...). [Ried im Innkreis] [1989].

[Spatzenegger 1980] Spatzenegger, Hans: „Refugium peccatorum“ – Mohr in Hintersee. In: Blätter der Stille-Nacht-Gesellschaft Folge 1 (1980), S. 5–7.

[Spatzenegger 1981] Spatzenegger, Hans: „Oft nicht erbauliche Lieder“. In: Salzburger Nachrichten (1981-12-12/13).

[Spies 1945] Spies, Hermann: Über Joseph Mohr, den Dichter von „Stille Nacht, heilige Nacht“ (Salzburg 1792–1848). In: Mitteilungen der Salzburger Gesellschaft für Landeskunde 84/85 (1944/45), S. 122–141.

This document was generated 2019-11-28 15:36:25 | © 2019 Forum Salzburger Volkskultur | Impressum